GO HARD OR GO HOME

Regelwerk

Der Airsoft Osnabrück behält sich jederzeit Änderungen an dem Regelwerk vor. Die Mitglieder sind für das Einhalten der Regeln verantwortlich, ein Verstoß kann zu einer Strafe oder einem Ausschluss aus dem Team führen.

Aktuelle Fassung vom 18.02.2020

§1 Allgemein

I. Der Airsoft Osnabrück übernimmt bei Sach- und Personenschäden keine Haftung. Die Mitglieder haben für einen angemessenen Umgang mit Mitspielern, Material und Umwelt zu sorgen.
II. Wir dulden kein extremistisches Verhalten – politisch, sexistisch, rassistisch, religiös oder anderen Unfug. Gleichzeitig sind wir keine Meinungspolizei.
III. (Absichtliche) Schüsse auf Tiere oder Unbeteiligte (Spielleitung, Zuschauer, Fotografen etc.) sind verboten und ziehen Strafen nach sich.
IV. Selbstständiges Filmen und Fotografieren ist an Eventtagen grundsätzlich nicht erlaubt. Aufnahmen werden von dem PR-Verantwortlichen des Airsoft Osnabrück gemacht, bei Interesse an eigenem Material muss Rücksprache gehalten werden.

  • Spieler, welche selbst maskiert nicht auf Bildern und/oder Videos erkennbar sein wollen, haben sich mit einem weißen Band am Oberarm zu markieren. Diese werden im Falle einer Materialnutzung zensiert.

§2 Team

I. Generell sind Mitglieder in der Gestaltung ihrer Ausrüstung weitestgehend frei, wir würden uns allerdings eine einigermaßen passende Zusammenstellung wünschen. Die offizielle Teamtarnung umfasst die komplette PenCott®-Familie:

  • PenCott BadLands® (Urtarn des Airsoft Osnabrück)
  • PenCott GreenZone®
  • PenCott WildWood®
  • PenCott SandStorm®
  • PenCott SnowDrift®
  • PenCott MetroPolis®


II. Für normale Mitglieder, Rekruten oder Gastspieler ist kein Tarnmuster vorgeschrieben.

III. Wir wünschen kein Reenactment, d.h. die Nachbildung und Zurschaustellung von realen Geschehnissen durch Verhalten oder Ausrüstung. Insbesondere die Weltkriege, aber auch andere Kriege sind bei uns tabu.

IV. Mitglieder können sich bei Eintritt in das Team für ein Callsign (Ruf-/Funkname) Ihrer Wahl entscheiden, allerdings dulden wir keine Anspielungen auf Tötungen, Gewalt oder sonstigen Unfug, der mit Sport nichts zu tun hat (bspw. "Killer") und ggf. ein falsches Bild bei Fremden hervorrufen kann.

V. Innerhalb des Teams herrscht eine hierarchische Struktur. Den Anweisungen eines ranghöheren Spielers ist Folge zu leisten. Bei gleichem Rang ist der Dienstälteste weisungsbefugt, im Zweifelsfall ist ein Ranghöherer zu befragen.

  • Teamleitung (General)
  • Amtsträger (Major & Captain)
  • Sergeant (Mitglied, welches bestimmte Voraussetzungen erfüllt)
  • Private
  • Rekruten/Gastspieler


VI. Der Aufstieg zum Sergeant ist nach Erfüllung folgender Kriterien möglich:

  • Bekleidung in PenCott-Tarn
  • Funkausrüstung/-gerät
  • gewisse Mitgliedschaftsdauer; diese kann je nach Engagement und Verhalten des betreffenden Mitglieds variieren


VII. Zusätzlich zur generellen Verantwortung jedes einzelnen Mitglieds, Teamwerte wie Höflichkeit und Fairness zu repräsentieren, hat ein Sergeant einen weiterreichenden Verantwortungsbereich. Dieser beinhaltet z.B. das Anleiten von Rekruten, ggf. selbstständig Entscheidungen im Sinne des Teams zu treffen sowie ein verantwortungsbewusstes Vertreten des Airsoft Osnabrück gegenüber anderen Teams.

VIII. Vorteile des Sergeant-Ranges sind u.A. eine bevorzugte Einplanung bei begrenzter Spielerzahl, Einbindung beim Squad-/Buddy-System, (begrenzte) Weisungsbefugnisse und ggf. erweiterte Stimmrechte.

IX. Wir behalten uns vor, einzelnen Mitgliedern den Status eines Sergeant zu verwehren, wenn wir der Meinung sind, dass entsprechende Voraussetzungen wie Reife oder Verantwortungsbewusstsein mangelhaft sind.

X. Fragen zum Rangsystem oder -aufstieg sind mit dem entsprechenden Verantwortlichen abzuklären.


§3 Mitglieder

I. Das Mitglied versteht sich bei Eintritt in das Team mit dem Regelwerk einverstanden. Die Leitung des Airsoft Osnabrück behält sich jederzeit Änderungen vor.

II. Ein Rekrut absolviert bis zu vier Probetrainings mit uns, bevor wir über eine Aufnahme entscheiden.

III. Rekruten, die den Sport oder das Team kennenlernen möchten, werden vom entsprechenden Captain oder einer Vertretung begleitet.

IV. Mit Einreichen des vollständig ausgefüllten Mitgliedsantrags beginnt die Mitgliedschaft. Diese kann monatlich gekündigt werden, eine mündliche Mitteilung ist ausreichend.

V. Der Mitgliedsbeitrag beträgt derzeit 5€ pro Monat. Die Zahlung kann per ELV (SEPA-Mandat), Überweisung oder bar erfolgen.

VI. Spieler, welche keine feste Mitgliedschaft im Team besitzen und an mehr als den für Rekruten vorgesehenen Probetrainings teilgenommen haben, werden als Gastspieler bezeichnet.

VII. Die Gebühr für Gastspieler beläuft sich auf 5€ pro Spieltag und ist zeitnah bar an den Kassenwart oder eine Vertretung zu entrichten.

VIII. Zahlungsunfähigkeit und/oder -verzug ist mit dem Kassenwart abzuklären. Eine Nichtzahlung kann zum Ausschluss aus dem Team führen.

IX. Eine Aufwendungsübersicht wird quartalsweise vom Kassenwart für alle Mitglieder bereitgestellt. Die Beiträge werden u.A. dazu genutzt, folgende Dinge für alle Teammitglieder bereitzustellen:

  • BBs
  • Gas
  • Material für das Spielfeld
  • Spritgeld bei Eventbesuchen
  • Leihausrüstung
  • sonstige Teamanschaffungen (bspw. Teamflaggen)


X. Die Nutzung der App „Spond“ ist für alle Mitglieder verpflichtend. Der Airsoft Osnabrück verwaltet und organisiert mithilfe dieser App (Mobile und PC) Termine und Events.

XI. Ein Beitritt/Folgen der Teamprofile auf ASVZ, Instagram und Facebook ist wünschenswert, aber nicht verpflichtend.


§4 Spielfeld​

I. Das gesamte Spielgelände stellt befriedetes Privatgelände dar. Ein unerlaubtes Betreten erfolgt auf eigene Gefahr und kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

II. Das Tragen einer geeigneten Schutzbrille auf dem Spielgelände ist Pflicht.

III. Vor Betreten der Safe-Zone sind Magazinentnahme, ein Leerschuss und Waffensicherung vorzunehmen.

IV. Müll ist auf dem Gelände in den dafür vorgesehenen Behältern zu entsorgen. Auch Zigarettenfilter zählen dazu. Eine mutwillige Verschmutzung führt zu einer Strafzahlung von einmalig 20,-€ und einer Reinigung des kompletten Spielgeländes.

V. Die einzig zulässige Munition sind biologisch abbaubare BBs im Kaliber 6mm. Bei einem mutwilligen Verstoß werden rechtliche Schritte eingeleitet.

VI. Die Benutzung der Parkfläche geschieht auf eigene Gefahr. Der Airsoft Osnabrück haftet nicht für Schäden an abgestellten KFZ.

VII. Gefahrenquellen, welche den Spielern auffallen, sind umgehend der nächsten Leitung zu melden, damit diese kenntlich oder unschädlich gemacht werden können.

VIII. Die Joule-Grenzen auf unserem Spielfeld sind bei Events:

  • AEG: 0,5J
  • Backup: 1J
  • S-AEG, HPA, Gas, Federdruck: 1,6J
  • Sniper: 2,5J


IX. Der Sicherheitsabstand beträgt einen Meter pro 0,1 Joule (bspw. 10m für 1 Joule). Wird der Abstand unterschritten, ist die Sekundär- oder eine Nahkampfwaffe (wie Übungsmesser) zu verwenden. Eine „Bang“-Regel gibt es nicht, wird jedoch anstelle einer Nahkampfwaffe gewertet

X. Folgende akustische Signale sind zu beachten und befolgen:

  • “Hit” bei jeglichem regulären Treffer (auch Waffentreffer) rufen
  • “Freeze/Feuer einstellen” bei gefährlichen Situationen (Unfall, unbeteiligte Personen etc.)
  • “Go” (alternativ Pfiff) von einem Verantwortlichen bei Fortsetzung des Spiels


XI. Gesperrte Bereiche werden mit rot-weißem Absperrband und/oder Gefahrenschildern als solche ausgewiesen und dürfen nicht betreten werden.

XII. Deckungen, die sich auf dem Gelände befinden, dürfen weder bewegt noch zerstört werden.

XIII. Das Spielen außerhalb der geregelten Spielzeiten ist nicht zulässig. Ausnahmen bilden eventuelle Verzüge bei Events. Auch Spiele unter eigener Organisation (bspw. Nachtspiele) sind verboten und stellen eine Verletzung des Hausfriedens dar.


§5 Spieltage

I. Der Veranstalter besitzt während eines Events das Hausrecht.

II. Das Betreten des Spielfeldes unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ist verboten.

III. Jeder Teilnehmer muss mindestens 18 Jahre alt sein. Ein gültiger Altersnachweis ist einmalig bei der Leitung vorzulegen. Für Spieler unter 18 Jahren gilt, dass ein Erziehungsberechtigter anwesend und eine Gittermaske getragen werden muss.

IV. Die Regel- und Sicherheitseinweisung erfolgt bei erstmaliger Teilnahme auf dem Gelände vor Ort

V. Verstöße gegen die geltenden Sicherheitshinweise und/oder Anweisungen der Teamleitung, des Geländebesitzers oder der Spielleitung können zum sofortigen Ausschluss vom Spielbetrieb, zu Hausverbot und/oder strafrechtlicher Verfolgung führen.

VI. An jedem Eventspieltag des Airsoft Osnabrücks herrscht eine Backup- (Sekundärwaffe) sowie eine Deathrag-Pflicht (Warnweste, Hitmarker).

VII. Erlaubt sind nur solche Airsoft-Waffen:

  • deren Erwerb und Besitz für Volljährige erlaubnisfrei ist (Ausnahme <0,5J ab 16 Jahren)
  • die ordnungsgemäß mit dem „F“ im Fünfeck und den weiteren für derartige Schusswaffen erforderlichen Zeichen (Kaliberstempel, Bezeichnung, Importeur [für deutsche Modelle]) versehen sind.
  • jede vorhandene Waffe wird vor Spielbeginn gechroned - danach dürfen keine Änderungen an der Schussleistung der Waffe vorgenommen werden.


VIII. Highlandern (das Ignorieren von erhaltenen Treffern) ist untersagt. Wir sprechen eine Verwarnung aus, bei erneutem Verstoß wird der Spieler gesperrt. Bei unklaren Situationen ist die Spielleitung zu rufen.

IX. Blind Fire ist untersagt, Suppressive Fire nicht.

X. Die Funkkanäle sind wie folgt aufgeteilt, der Orga-Kanal ist von den Spielern freizuhalten.

  • Funkkanal Team Rot: 2
  • Funkkanal Team Blau: 5
  • Funkkanal Orga: 7


XI. Die Verwendung von Anbauteilen, die dazu dienen, das Ziel zu beleuchten oder zu markieren, sind verboten. Ein Hitmarker zählt nicht dazu.

XII. Die Benutzung von Airsoft-Granaten ist erlaubt. Zugelassen sind Granaten, welche BBs mithilfe von Gas ausstoßen. Granaten, die beim Auslösen einen lauten Knall von sich geben (bspw. WASP-Granaten, ThunderStun etc.) sind verboten.

XIII. Rauch- und Nebelgranaten sind zugelassen, insofern sie:

  • keinen weißen, schwarzen oder grauen Rauch ausstoßen
  • innerhalb des Spielgeschehens eingesetzt werden
  • kein Eigenbau sind und über ein gültiges BAM-Zertifikat verfügen


XIV. Schilder sind auf dem Spielfeld erlaubt, jedoch darf der Schildträger nur seine Sekundärwaffe benutzen. Schilder und deren Träger, die von Granaten getroffen wurden, sind aus dem Spiel.